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Öffentlichkeitsarbeit

20.11.2014

Joint Degree Programme mit China

Verträge für die Ausweitung internationaler Studienprogramme unterzeichneten die Rektoren der Montanuniversität, der China University of Mining and Technology-Beijing (CUMTB) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg am 14. November 2014 in Freiberg. In der Folge war eine hochrangige Delegation der chinesischen Universität in der Montanstadt zu Gast.

v.l.: Die Rektoren Renshu Yang (Beijing), Wilfried Eichlseder (Leoben) und Bernd Meyer (Freiberg); (c) TUBAF/Eckardt Mildner

Vizerektor Peter Moser (vorne 2.v.l.) mit der chinesischen Delegation und Studierenden

Mit Start im Wintersemester 2015/16 wird es künftig möglich sein, mit dem Joint Degree Programme "International Master of Science in Advanced Mineral Resources Development" auch einen chinesischen Studienabschluss zu erlangen. In dieser Form ist das bisher einzigartig.

Im Zuge des viersemestrigen und englischsprachigen Masterstudienganges verbringen die Studierenden die ersten beiden Semester in Leoben und dann Freiberg, bevor sie an eine weitere ausländische Universität wechseln. Bereits seit 2012 ist auch die Nationale Bergbauuniversität Dnipropetrowsk (Ukraine) Partner des Programms.

Chinesische Delegation in Leoben

Beim Besuch der chinesischen Delegation in Leoben erfolgte am 17. November der Feinschliff auf operativer Ebene durch Vizerektor Peter Moser. Neben dem Rektor der CUMTB, Prof. Dr. Renshu Yang, waren zwei Dekane sowie die Direktorin für Internationale Beziehungen angereist.

Die Delegation erhielt Einblicke in die Aktivitäten verschiedener Lehrstühle und konnte sich mit in Leoben studierenden und forschenden Chinesen austauschen. Für die Zukunft wird eine intensivere Kooperation nicht nur im Studentenaustausch, sondern auch beim wissenschaftlichen Personal angestrebt. Zudem sollen gemeinsame Forschungsprojekte forciert werden.

Die Kooperation der Montanuniversität mit der Hochschule aus Peking war im Oktober im Rahmen der Chinareise von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner fixiert worden. Montanuni-Rektor Wilfried Eichlseder unterzeichnete im Beisein des Ministers ein entsprechendes Abkommen mit der chinesischen Hochschule.