Buntes Fest der Verständigung

Das 2. Fest der Nationen der Montanuni geht am 6. Juni 2003 am Hauptplatz Leoben von 14 bis 22 Uhr über die Bühne.

Am Anfang stand die Idee dreier engagierter Damen der Plattform Leoben International: Vizerektorin Dr. Brigitte Weinhardt, Dr. Erika Augustin, Christa Pölzl. Am Ende gab es ein multikulturelles Fest der Verständigung im Mai 2002 durch ein nahezu perfektes Zusammenwirken von Montanuniversität, Stadtgemeinde Leoben, Citymanagement, den Botschaften und den internationalen Studenten der Montanuniversität.

Berührungsängste zwischen verschiedenen Kulturen abzubauen, aufeinander zuzugehen, sich kulturell und kulinarisch zu präsentieren, sich anzunähern, so könnte man die Beweggründe für das Fest der Nationen nennen. Der Erfolg des Festes und die begeisterte Aufnahme durch die Leobener Bevölkerung (über 3000 Besucher) gab den Organisatoren Recht und gleichzeitig auch die Motivation, dieses Fest zu institutionalisieren und alljährlich zu wiederholen. Die Montanuniversität hat damit ein deutliches Signal in Richtung gelebter Völkerverständigung ausgesandt.

Das diesjährige Fest der Nationen findet am 6. Juni 2003 auf dem Leobener Hauptplatz von 14 bis 22 statt, wieder in Zusammenarbeit mit dem bewährten Team. Der Reinerlös des Festes durch Spenden und Sponsoren fließt wiederum in einen Fond, aus dem ausländische Studierende in Notfällen unterstützt werden können. 

51 Nationen 

An der Montanuniversität Leoben gibt es 300 ausländische Studierende aus 51 Nationen. Der Löwenanteil kommt dabei nicht aus den EU-Staaten, sondern aus allen Kontinenten außer Australien. Die Volksrepublik China stellt mit über 70 Studierenden das größte Kontingent, dicht gefolgt von der Türkei, dem Iran, Bulgarien und dem afrikanischen Kontinent. 

Chinesische Drachenspieler 

Der Schwerpunkt des Festes 2003 liegt auf Asien, repräsentiert durch chinesische Drachenspieler und Tanz- und Musikdarbietungen, einer Kung Fu und Tai Chi Darbietung, indonesische Tänze in Originalkostümen. Dazu kommen Folkloregruppen aus Chile, Bulgarien und der Türkei mit mitreißenden Rhythmen, sowie afrikanischen Trommlern. Ein besonderer Anziehungspunkt werden auch wieder die vielen geschmückten Pavillons sein, an denen die Studierenden der Montanuni landesspezifische Köstlichkeiten und Getränke darbieten werden. 

Gedankt sei auf diesem Wege auch allen, die zu dem Gelingen des Festes beitragen, allen voran Rektor Dr. Wolfgang Pöhl, Bürgermeister Dr. Matthias Konrad und Kulturstadtrat Valland, der Plattform Leoben International, dem Citymanagement und den Studierenden. 

Weitere Informationen: 

Zentrum für Auslandsstudien der Montanuniversität, Mag. Cornelia Praschag, Tel. 03842 402-9024, E-Mail: cornelia.praschag@notes.unileoben.ac.at