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Öffentlichkeitsarbeit

20.03.2020

Erfolgreiche Umstellung des Lehr- und Prüfungsbetriebes auf Distance Learning in kürzester Zeit

Intensiver Kontakt und regelmäßiger Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden waren schon immer Markenzeichen der Montanuniversität Leoben. In Anbetracht der Schließung der Universität aufgrund der Empfehlung des Wissenschaftsministeriums und der Verordnungen der Bundesregierung wurden in den vergangenen Tagen alle Anstrengungen unternommen, um den Kontakt zu den Studierenden über virtuelle Kanäle so rasch wie möglich wieder herzustellen.

„Dazu hat Rektor Wilfried Eichlseder eine Task Force Lehre eingerichtet, welche die diesbezüglichen Arbeiten koordiniert und den Lehrenden die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung des so genannten  ‚Distance Learnings‘ aufzeigt“, erklärt der Vorsitzende des Professorenverbandes und ‚Task Force Beauftragter‘ Univ. -Prof. Helmut Flachberger.

Übergeordnete Ziele der Task Force Lehre sind zum einen das Setzen kurzfristiger Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Lehre bis zum Beginn der Osterferien und zum anderen das Abklären möglicher Szenarien und mittelfristiger Maßnahmen zur Fortsetzung eines möglichst friktionsfreien Studien- und Prüfungsbetriebes in den kommenden Monaten.
„Gegenwärtig bieten wir Informationen und Schulungen an, in denen verschiedene Software-Pakete präsentiert und deren Handhabung für das ‚Distance learning‘ präsentiert werden“, so Flachberger.

Mittels eines auf der Homepage der Montanuniversität veröffentlichten Links ist eine diesbezügliche Schulung beispielhaft abrufbar: https://youtu.be/rDILe5_tvaA

„Sowohl von den Lehrenden als auch von den Studierenden wird diese Möglichkeit der Fortsetzung des Lehrbetriebes erfreulicherweise sehr gut angenommen“, ergänzt Studiendekan Univ. -Prof. Oskar Paris, der ebenfalls Mitglied der ‚Task Force’ Lehre ist. „Anstatt im Hörsaal findet man sich in einem virtuellen Raum zusammen, der Lehrende kann seinen Bildschirm mit den Studierenden teilen, Beispiele können erläutert, Folien präsentiert, Rechnungen auf so genannten ‚virtuellen White Boards‘ aufgeschrieben und Fragen mittels der Chat-Funktion gestellt werden“, so Paris.  Sogar das Hand-Heben ist möglich, welches dem Lehrenden aufzeigt, dass eine Frage aufgetaucht ist.

„Natürlich können diese Werkzeuge den so wichtigen direkten, persönlichen Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden nicht zur Gänze kompensieren, aber für die kommenden Tage und Wochen sind die getroffenen Maßnahmen jedenfalls ein taugliches Mittel zur konsequenten Fortsetzung des Bildungsauftrages an der Montanuniversität“, so Paris, der abschließend auch darauf verweist, dass man auch mit Hochdruck an den technischen Voraussetzungen zur Abhaltung von Online-Prüfungen und deren gesetzeskonformer Umsetzung arbeite.

Weitere Informationen:
Erhard Skupa
Tel.: +43 3842 402 7200, Mobil: +43 664 80898 7220
Mail: erhard.skupa(at)unileoben.ac.at