Stadt Leoben setzt auf Kooperationen mit der Montanuni

Auf eine weitere intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Montanuniversität hofft der Leobner Bürgermeister Dr. Matthias Konrad anlässlich der österreichweiten Werbetour der Montanuniversität mit ihrem „Show- und Informationstruck“.

„Die Gesprächskultur zwischen den Verantwortlichen der Stadt Leoben und den Vertretern des Universitätsmanagements hat sich in den letzten Jahren ungemein positiv entwickelt,“ lobt Konrad das Zusammenspiel der Kräfte, „denn nur durch das gemeinsame Engagement ist es uns gelungen, Standortsicherung für wichtige Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu betreiben.“ .

Nachwuchswerbung 

„Wer nicht wirbt, der stirbt“, zitiert Dr. Konrad ein altes Sprichwort, „denn auch wir wissen, dass die Universität rund 300 Studienanfänger pro Jahr braucht, um sich erfolgreich zu positionieren, aber auch die Stadt Leoben profitiert von der studentischen Jugend, und darum waren wir auch sofort bereit, diese ‚Nachwuchswerbung’ als Partner und Finanzier mitzutragen.“ Außerdem biete diese unkonventionelle Form der Werbung auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Stadt selbst sowie die diesjährige Japanausstellung zu präsentieren, so Konrad. 

Sicherung der Forschungseinrichtungen 

Um das Werkstoffkompetenzzentrum (MCL), das Polymerkompetenzzentrum (PCCL) oder beispielsweise das Forschungszentrum der RHI in Leoben zu etablieren, war es notwendig gemeinsam aufzutreten. „Wir waren ja nicht die einzigen, die diese Forschungseinrichtungen gerne haben wollten“, erklärt Konrad, „und nur wenn beide Partner ihre entsprechenden Kontakte nutzen, kann solch eine Entwicklung auch erfolgreich sein,“ meint der Bürgermeister. „Natürlich ist das im Interesse der Stadt, und deshalb beteiligen wir uns ja auch verstärkt finanziell – also als Mitgesellschafter – an solchen Projekten“, betont Konrad. 

Wirtschaftsnähe 

„Die in der Stadt angesiedelten sogenannten „Global Player“ wie AT&S oder voestalpine brauchen natürlich auch den akademischen Nachwuchs aus Leoben“, weiß Bürgermeister Dr. Konrad, „und dass die Montanuniversität Ingenieure von Weltruf ausbildet, die noch von der Uni weg engagiert werden, ist ja hinlänglich bekannt,“ meint Konrad. „Darum haben wir als Heimstätte des Logistikcenters auch alles darangesetzt, um im Zusammenwirken mit dem Unimanagement die Studienrichtung ‚Industrielogistik’ in Leoben anzusiedeln, was durch die gemeinsamen Anstrengungen auch gelungen ist“, so der Bürgermeister. 

Verwirklichung der Vision „Uni-Campus“ 

„Einen Uni-Campus einzurichten ist mehr als nur eine Vision“, meint der Bürgermeister, „wenn wir die Stadt selbst weiterentwickeln wollen, muss diesem Bedarf der Universität natürlich auch Rechnung getragen werden, und wie viele Synergien sich aus gemeinsamen Anstrengungen von Montanuniversität und Stadt allein in den letzten Jahren ergeben haben, ist mehr als augenscheinlich,“ meint Dr. Konrad, „Kräfte bündeln und das gute Gesprächsklima weiterentwickeln, sind ein Gebot der Stunde.“ 

Weitere Informationen: 

Erhard Skupa 
Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Montanuniversität Leoben 
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