Montanuniversität fördert Mobilität ihrer Studierenden

Die Montanuniversität Leoben verfolgt konsequent eine Internationalisierungsstrategie in Forschung und Lehre. Das Ausseninstitut initiierte deshalb ein Mobilitätsprojekt im Rahmen des EU-Programmes Leonardo da Vinci.

EU-Programm Leonardo da Vinci

Das Leonardo da Vinci-Mobilitätsprojekt „International Placements for Students Montanuniversity Leoben“ (ISPM) unterstützt die Internationalisierungsbestrebungen der Montanuniversität, wobei das Projekt nicht nur für die Studierenden selbst, sondern auch für die Universität und die beteiligten Unternehmen auf europäischer Ebene einen enormen nachhaltigen Mehrwert schafft. Das Mobilitätsprojekt ‚ISPM’ war an jene Studierenden der Montanuniversität gerichtet, welche sich vorrangig im zweiten Abschnitt ihres Studiums befanden und ein Praktikum im Ausmaß von drei bis maximal zwölf Monaten in einem europäischen Land, mit Ausnahme von Österreich, absolvieren wollten. Diese Praktika werden sogar als fachliche Pflichtpraktika im Rahmen des Studiums anerkannt. Das Ausseninstitut startete das Projekt Mitte 2004 und beendete es 2005 mit folgender Bilanz:
Vier Frauen und sechs Männer haben am Projekt ISPM teilgenommen und insgesamt 52 erfolgreiche Praktikumsmonate absolviert. Die Zielländer waren: Liechtenstein, Deutschland, Griechenland, Schweden, Spanien und den Niederlanden.

Blickwinkelerweiterung 

Petra Staberhofer vom Ausseninstitut freut sich über das positive Feedback: „Die Studierenden waren nach ihrer Rückkehr von ihren Praktika ausnahmslos begeistert und empfanden diese als persönliche Bereicherung. Sie lernten neue fachliche Aspekte, andere Methoden, neue Organisationsstrukturen und Betriebe kennen.“ „Der große – ebenso wichtige - Zusatznutzen unseres Mobilitätsprojektes,“ so Staberhofer weiter, „lag in der individuellen Blickwinkelerweiterung der einzelnen Praktikanten; man kann vieles erlernen, aber unsere Studierenden durften Sprachen, interkulturelle und soziale Kompetenz ‚by training on the job’ erlernen, vielmehr sogar erleben. Einige der Studierenden bekamen sogar konkrete Jobangebote, was die Qualität unserer Studierenden unterstreicht.“ Ebenso werden Kooperationen zwischen den Firmen in den Zielländern und den entsprechenden Fachinstituten der Montanuniversität entstehen. Somit fördert das Leonardo da Vinci-Mobilitätsprogramm mit diesem Projekt ISPM nicht nur die grenzüberschreitende Mobilität der Studierenden, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, dass die Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung und Wirtschaft auf europäischer Ebene wächst. Staberhofer zieht eine positive Bilanz: „Dieses Programm hat einen großen Multiplikatoreffekt!“

Weitere Informationen 

Mag. Petra Staberhofer 
Ausseninstitut Montanuniversität Leoben 
Tel.: 03842/402-8406 
E-Mail: petra.staberhofer(at)mu-leoben.at