Enormes Interesse an BMW-Vorstellung

Mit dem Ziel, Absolventen der Montanuni für das Unternehmen zu gewinnen, präsentierte sich BMW in Leoben. Über 150 Studierende zeigten großes Interesse.

Wenn ein erfolgreicher deutscher Konzern mit knapp 100.000 Beschäftigten an einer kleinen österreichischen Universität auf „Mitarbeitersuche“ geht, spricht das wohl für den Ruf dieser Ausbildungsstätte. Auf Einladung des Verbandes Leobener Kunststofftechniker (VLK) präsentierte sich die BMW-Gruppe an der Montanuniversität Leoben – mit der Absicht, die „besten Absolventen“ für das Unternehmen zu gewinnen. „Die Erwartungen beider Seiten“, so David Nitsche, der als Kunststofftechnik-Student diese Veranstaltung organisierte, „wurden bei weitem übertroffen“. Der Hörsaal war überfüllt. Mit den über 150 Besuchern war etwa jeder 12. Studierende der Leobener Unversität bei dieser Firmenpräsentation dabei.

„Offen für neue Herausforderungen“ 

Zwei BMW-Mitarbeiter stellten das bayerische Erfolgsunternehmen vor, das im Jahr 2001 Rekord-Umsätze für sich verbuchen konnte. Unter dem Titel „Sind Sie offen für neue Herausforderungen“ präsentierte Heribert Wrzak, bei BMW für Personalmarketing zuständig, den Unternehmensstandort Dingolfing. Über seinen Einstieg bei BMW referierte Dipl.-Ing. Stefan Pfurtscheller, selbst Absolvent der Studienrichtung Kunststofftechnik. Konkret bot BMW zwei Stellen für Diplom-Ingenieure aus dem Bereich Kunststofftechnik bzw. Werkstoffwissenschaften an. Die Spezialisten werden für die technische „Detektivarbeit“ bei der Schadensanalyse gesucht. 

Der Verband Leobener Kunststofftechniker präsentierte im Rahmen dieser Veranstaltung bereits das fünfte Unternehmen. Diese bieten die Möglichkeiten, dass sich Firmen als attraktive Arbeitergeber den begehrten Leobener Studierenden vorstellen können.

Leobener Absolventen beim „Global Player“ 

Die BMW-Gruppe beschäftigt zur Zeit über 20 Absolventen der Montanuniversität, großteils Metallurgie-Experte, Kunststofftechniker und Werkstoffwissenschaftler. Auch im Forschungsbereich bestehen zahlreiche Kooperationen mit dem BMW-Motorenwerk Steyr und der Konzern-Zentrale in München. Das neue Christian-Doppler-Labor für Betriebsfestigkeit am Leobener Institut für Allgemeinen Maschinenbau hat BMW als einen der wichtigsten Industriepartner.

Weitere Informationen: 

Verband Leobener Kunststofftechniker, David Nitsche, Tel. 0676/47 26 212, 
E-Mail: david.nitsche@stud.unileoben.ac.at