Buntes Fest der Völkerverständigung

Bereits zum 7. Mal fand am Freitag, den 11. Mai 2012, das „Fest der Nationen“ am Leobener Hauptplatz statt. Im Mittelpunkt standen dabei Studierende der Montanuniversität von allen 5 Kontinenten und aus nicht weniger als 69 Nationen, die mit Tanz, Musik und kulinarischen Leckerbissen internationales Flair in die Montanstadt brachten.

Tänze aus Lateinamerika, Ägypten, Indien und China, Musik aus dem Iran und der Mongolei, afrikanische Trommeln, russische Volkslieder, amerikanischer Linedance, prächtige Kostüme und Landestrachten sowie kulinarische Köstlichkeiten aus aller Herren Länder, waren nur einige wenige der Ingredienzien für eines der schönsten internationalen Feste Österreichs. Ab 14 Uhr wurde der Leobener Hauptplatz in ein buntes Farbenmeer getaucht. Beim „Fest der Nationen“ präsentierten sich die internationalen Studierenden der Montanuniversität in all ihrer kulturellen Vielfalt.


Berührungsängste abbauen
Das Fest, das gemeinsam von der Montanuniversität und der Stadt Leoben veranstaltet wird, ging heuer zum bereits 7. Mal über die Bühne. „Hauptziel dieser Veranstaltung ist es, Berührungsängste zwischen verschiedenen Kulturen abzubauen und die Verständigung zwischen den ausländischen Studierenden und der Leobener Bevölkerung zu fördern“, so Organisatorin Mag. Cornelia Praschag.

Unterstützung
Der Reinerlös des Festes durch freiwillige Spenden fließt in einen Fonds, aus dem internationale Studierende in Notfällen unterstützt werden können. „In Europa herrscht ein großer Mangel an Ingenieuren, deshalb ist auch die Montanuniversität gefordert, qualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden“, erläutert Cornelia Praschag vom Büro für Internationale Beziehungen. „Immer mehr Studierende aus Ländern der sogenannten Dritten Welt sind aber infolge der schlechten Wirtschaftslage und der geringen Arbeitsmöglichkeiten und strengen Auflagen des Arbeitsmarktservices auf finanzielle Unterstützung angewiesen, obwohl sie sich ihr Geld lieber selbst verdienen möchten. Besonders Studierende aus Afrika sind aufgrund von Berührungsängsten schwer zu vermitteln, und jene im Vorstudienlehrgang dürfen überhaupt keine Beschäftigung annehmen“, so Praschag abschließend.

Weitere Informationen:
Erhard Skupa
Tel: + 43 3842 402 7220
E-Mail: erhard.skupa@unileoben.ac.at

Magnifizenz Wilfried Eichlseder mit Vertretern der internationalen Studierenden und Organisatorin Mag. Cornelia Praschag